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Auszug aus einer Laudatio von Johannes Bickendorf....aber fragen sie den Maler bloß nie, was er da seiner Meinung nach gemacht hat. Sie laufen Gefahr, daß er es Ihnen sagt. Dann plustert er sich nämlich auf, spitzt den Mund und fängt an, steifes, prätentiöses Zeug zu reden, der Ärmste. Was liegt ihm denn wirklicham Herzen? Vielleicht nur der Versuch, das Gefühl eines tiefen Loches in Farbenform zu übersetzen. Und die meisten Künstler produzieren doch nur Gemälde, die auf andere Gemälde zurückgehen. Und das ist das Erstaunliche hier: keine Kopie, keine Anlehnung. Es genügt, die Augen aufzusperren, ein-lassen was so ungekünstelt Einlass verlangt; innewerden, daß das Schöne im Kern das Wahre ist. Dann vielleicht die Augen schließen und mit Breyten Breytenbach sagen: "Daß das Träumen eine Ich wünsche Ihnen allen, daß Sie nicht nur Anteil nehmen sondern ein Teil dessen werden, was "Trink, o Auge, was die Wimper hält - |
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